Sonntag, 13. November 2016

Semmelbrösel {zero waste}

Es gibt so ein paar Sachen im Vorratsschrank, die ich immer wieder mal brauche. Die stehen zwar die meiste Zeit unbeachtet im letzten Winkel, aber wenn ich sie brauche, dann ist es gut, sie dazuhaben. Semmelbrösel sind so ein Fall. Die kommen völlig unscheinbar daher, sind aber für einige Sachen unverzichtbar.

Das habe ich neulich schmerzlich feststellen müssen, als ich welche gebraucht hätte und keine mehr hatte. Schock! Aber zum Glück habe ich den Tick, trockenes Brot zu sammeln, um daraus Semmelknödel zu machen (die Bayern mögen mir verzeihen, aber ich liebe einfach Semmelknödel aus bunt gemischten Brotresten).
foolfashion: Semmelbrösel {zero waste}
Also habe ich kurzerhand meine Misere abgewendet, indem ich einige trockene Brotstücke in meinen Mixer geschmissen und gepulst habe. Auch altes Körnerbrot ist im Mixer gelandet, eben einfach alles, was ich da hatte. Mit dem Ergebnis, dass ich Semmelbrösel nicht mehr kaufen braucht. Denn die selbstgemachten kosten nüscht, vermeiden Lebensmittelverschwendung, Transportemissionen und Verpackungsmüll und sind mega simpel in der Herstellung. So mag ich zero waste!

Und da Resteverwertung immer eine gute Sache ist und das grüne Karmakonto in die Höhe treibt, wandert dieser Beitrag zu {Einab}, damit noch mehr Leute eine Idee für ihre alten Brotkanten bekommen.

Kommentare:

einfacheinfachleben hat gesagt…

... ich mache meine auch immer selbst;-). Wenn doch mal Brot hart wird: sammle ich ebenfalls und nehme es zu den Meerschweinchen meines Patenkindes mit.

Viele Grüße,
Anja

Christoph hat gesagt…

Cooler Beitrag, es kann so einfach sein, sich den Weg zum Supermarkt zu sparen und auf die Brösel in der Plastik-Tüte zu verzichten. Mehr davon ;-)

Anonym hat gesagt…

Da ich Brot selbst backe, aufschneide und dann einfriere, wird bei mir kein Brot hart. Ich sammle aber die Krümel vom Schneiden und trockne die Endstücke, die meine Familie nicht mag (Ist mir unverständlich. Wenn ich dürfte, würde ich diese Ecken noch warm verputzen). Die Endstücke werden geschreddert und entweder unter den nächsten Brotteig gemischt oder als Semmelbrösel verwendet.
Gruß, M@ria

Zora hat gesagt…

@Christoph: Gerne, gerne!

@M@ria: Wow, Brotkrümmel verwerten. Das ist wirklich ein sehr achtsamer Umgang! Find ich sehr cool! Unter den Brotteig mischen hab ich auch schon mal gehört und wollte mich dazu mal schlau machen, weil das finde ich an sich die beste Lösung.

LG Zora